Autismusspezifische (Früh-) Förderung

Grafik zu Foerderung

Unser Angebot

  • Autismusspezifische Förderung für Kinder und Jugendliche von 2 bis 18 Jahren
  • Soziale Kompetenzgruppen (SOKO-Gruppen)
  • Beratung und Anleitung der Familien, Bezugspersonen und des Umfeldes
  • Teilnahme an Hilfeplangesprächen und Förderausschussverfahren
  • Vermittlung und Kontakt zu Einrichtungen, Ärzten und ambulanten Unterstützungsleistungen

Die KVA Berlin gGmbH hat mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend, Wissenschaft die „Leistungsvereinbarung, Qualitätsentwicklungs-vereinbarung und Entgeltvereinbarung gemäß dem Berliner Rahmenvertrag für Hilfen in Einrichtungen und durch Dienste der Kinder- und Jugendhilfe (BRV Jug vom 15.12.2006)„, einen s.g. Trägervertrag, abgeschlossen.

Im nachfolgenden Text finden Sie detaillierte Informationen bzw. auch unser Informationsblatt zur Autismusspezifischen Förderung.

Therapie und Förderung

Einschränkungen und Störungen in Wahrnehmung, Motorik und Kommunikation bei Kindern und Jugendlichen mit autistischem Verhalten haben erhebliche Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung und die Beziehungen zum sozialen Umfeld. Durch gezielte und individuell angepasste Förderung können Betroffene ihre Aktivitäten und Interessen erweitern, Sprache zur Interaktion nutzen sowie sich für andere Menschen, Sachverhalte, Gegenstände öffnen und Gemeinsamkeit erleben. Dafür ist es notwendig, individuelle Förderziele und -methoden zu entwickeln. Wir möchten eine größtmögliche Offenheit und Flexibilität für verschiedene Wege in der Förderung erhalten und Ziele gemeinsam
mit den Kindern und Jugendlichen, ihren Familien und ihrem sozialen Umfeld formulieren.

Methoden

Unser Angebot berücksichtigt die besonderen Lernprozesse von Kindern und Jugendlichen mit Autismus und bereiten auf ein Leben in der Gemeinschaft vor. Hinter allen Anstrengungen steht immer das grundlegende Ziel, die Selbstbestimmung und Selbstständigkeit der Betroffenen zu fördern. Dabei nutzen wir die Spezialinteressen der Kinder und Jugendlichen, um Lern- und Handlungsmotivation zu entwickeln. Zuvor müssen jedoch tragfähige Beziehungen und verlässliche Rahmenbedingungen aufgebaut werden, die die Eltern und sonstigen betreuenden Personen miteinbeziehen.

Folgende Methoden fließen in unsere Arbeit ein:

  • Strukturierung von Materialien, Handlungen oder Räumlichkeiten (TEACCH-Konzept)
  • Visualisierung von sprachlichen Inhalten
  • Alternative Kommunikationsangebote aus der Unterstützten Kommunikation (UK)
  • Darstellung von gesellschaftlichen Regeln (Social Stories, Comic Strip-Conversation)
  • Verhaltenstherapeutische Ansätze (Picture Exchange Communication System PECS)
  • Kreativtherapeutische Ansätze (Intensive Interaction nach Hewett)
  • Spieltherapeutische Ansätze

Ansprechpartnerin

Nina Homann| Fachliche Leitung
E-Mail: homann[at]verbund-autismus-berlin.de
Telefon: 030 / 7 89 56 60 -11

Den Informationsflyer hier herunterladen (PDF, 31KB)

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